Veranstaltungen
Kommende Tagung
Die nächste Tagung ist in Vorbereitung.
Thema, Datum und Programm veröffentlichen wir hier, sobald sie feststehen. Wenn Sie informiert werden möchten, schreiben Sie uns gerne.
Bisherige Tagungen
2026Bildung im KI-Zeitalter
2026 – Bildung im KI-Zeitalter
Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt schneller als jede Technologie zuvor. Sie prägt, wie wir lernen, arbeiten und Wissen nutzen. Doch welche Kompetenzen brauchen Menschen künftig? Wie müssen sich Schulen, Hochschulen und Weiterbildung verändern? Und wie können wir die Chancen der KI für Bildung und Gesellschaft nutzen? Expertinnen und Experten diskutierten über die Zukunft des Lernens und Gestaltens in einer KI-geprägten Welt.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüßung
Tagespräsidentin Hilke Hobein, Diplom-Soziologin, Principal IT-Transformation Management, Program Lead IT-Turnaround, IT-Effizienz, Change Management, Business Development in IT-Systemhaus
- 13:10
Auswirkungen von KI auf gesellschaftlichen Wandel und Arbeitsmarkt
Anforderungen an Produktivität, Wertschöpfung, Kreativität und Veränderungsfähigkeit im Arbeitskontext Prof. Dr. Alexander Holtermann, Unternehmensinhaber von Mango.Seed.AI, internationaler KI-Experte, KI-Stratege, Dozent, Buchautor
- 14:00
Schule der Zukunft – in einer Kultur der Digitalität: Sieben Handlungsoptionen
Prof. Dr. Olaf-Axel Burow, Professor für Schulpädagogik und allgemeine Didaktik, Universität Kassel
- 15:00
KI-Kompetenz. Mündigkeit und Handlungskompetenz im Umgang mit KI für Lehrkräfte, Lernende, Verwaltung und Bürger:innen
Norbert Barnikel, Senior Management Advisor, Privatdozent TH Nürnberg, ehemals St. Gallen Mit praxisnaher Demonstration zur Erkennung von Deepfakes
- 15:45
Kaffeepause
Erstmals mit Gelegenheit, besonders für Teilnehmende der Generation Z, Fragen an die Referenten zu richten und mit ihnen zu diskutieren
- 16:30
Podiumsdiskussion mit den Referenten und den Teilnehmern
Leitung: Dr. Boris Zürcher, Delegierter der Schulleitung der ETH Zürich Campus Heilbronn, Lehrbeauftragter am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Bern, ehem. Direktor für Arbeit im SECO
- 19:00
Apéro im Foyer
- 19:30
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2025Ein starkes Europa – wie geht das?
2025 – Ein starkes Europa – wie geht das?
Die Welt wird multipolarer, die geopolitischen Spannungen nehmen zu und der amerikanische Präsident stellt das transatlantische Engagement für Europas Sicherheit infrage. Klar wird: der alte Kontinent mit seiner kulturellen Vielfalt wird künftig vermehrt auf sich selbst gestellt sein, um für Frieden und Prosperität zu sorgen. Bloss was heisst das? An der diesjährigen Veranstaltung diskutieren Ökonomen mit Sicherheitspolitikern die Rolle von Europa und der Schweiz in einer sich wandelnden Welt.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüßung
Dr. Peter A. Fischer, Chefökonom der Neuen Zürcher Zeitung
- 13:10
Wie kann Europa im globalen Wettbewerb wieder wirtschaftliche Stärke erreichen
Prof. Dr. Jürgen Stark, ehem. Mitglied des Direktoriums und des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) als Chef-Volkswirt
- 14:00
Mehr Europa, weniger EU. Mehr Politik, weniger EU-Kommission
Dr. Boris Zürcher, Delegierter der Schulleitung der ETH Zürich Campus Heilbronn, Lehrbeauftragter am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Bern, ehem. Direktor für Arbeit im SECO
- 14:45
Ein militärisch autarkes und starkes Europa – geht das?
Erhard Bühler, General a.D. der Bundeswehr, ehem. Commander des Allied Joint Forces Command der NATO
- 15:30
Kaffeepause
- 16:15
Schritt für Schritt – die EU durch mutige Reformen zukunftsfähig machen
Axel Schäfer, ehem. Mitglied des Deutschen Bundestages von 2002–2025, 1994–1999 Mitglied und Ausschusssprecher des Europäischen Parlaments, diverse weitere Funktionen mit EU-Bezug
- 17:00
Podiumsdiskussion mit Christian Steiner, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Schweizer Parlament, und den Referenten
Leitung: Dr. Peter A. Fischer
- 19:00
Apéro im Foyer
- 19:30
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2024Die Fähigkeit zur Innovation – eine Herausforderung für jede Gesellschaft
2024 – Die Fähigkeit zur Innovation – eine Herausforderung für jede Gesellschaft
Der Mensch schafft sich lieber selber ab, als sich zu erneuern.
Aber – eine moderne Gesellschaft kann nur durch ständige Innovation in dem globalen wirtschaftlichen Wettkampf bestehen. Innovation ist nicht selbstverständlich – Innovation ist ein interdisziplinärer Prozess. An deren Anfang steht die Neugierde einzelner Personen, Dinge verstehen und Probleme lösen zu wollen. Aus dieser Neugierde entstehen Erfindungen, die, wenn Umgebung und Gesellschaft mitspielen, durch gezielte Investitionen zur Innovation entwickelt werden können. Innovationen zu entwickeln und erfolgreich durchzusetzen, bedarf daher des „Mitnehmens“ der Gesellschaft und dem Etablieren einer nachhaltigen Innovationskultur. Daher sind ethische Ansprüche und „well-being“ einer Gesellschaft eng mit einer erfolgreichen Innovationskultur verknüpft.
Wir wollen Innovation verstehen lernen: Wer treibt in einer modernen Gesellschaft Innovation? Wie muss Innovation in einer modernen Gesellschaft gedacht werden, dass diese für den Individuellen als Bereicherung erkannt wird? Welche Bildungs- und Wirtschaftsfaktoren sind notwendig, um Innovationen zu ermöglichen und zu beschleunigen?
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüßung
Prof. Dr. Joachim Spatz, Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, und Tagespräsidentin Dr. Heike Böhm, Max-Planck-Institut für medizinische Forschung
- 13:05
Well-Being-Kultur – eine Grundvoraussetzung für Innovation
Prof. Dr. Beatrix Busse, Prorektorin für Lehre und Studium an der Universität zu Köln
- 13:40
Im Spannungsfeld der Kulturen – Integrationspolitik eine Chance für den Fortschritt in unserer Gesellschaft?
Prof. Dr. Christina Felfe de Ormeño, Professorin für Angewandte Mikroökonomie an der Universität Konstanz; Wissenschaftlicher Beirat des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge
- 14:15
Forschung als Zukunftsmotor
Prof. Reinhold R. Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung
- 15:15
Kaffeepause
- 16:00
Von der Invention zur Innovation: Rolle der Universitäten am Beispiel der Robotik
Prof. Dr. Roland Siegwart, Professor für Autonome Systeme an der ETH Zürich und Gründungsdirektor Wyss Robotik und Intelligente Systeme
- 16:30
Start-up: Bloomag Inc.
Rahul Kaushik, CEO and Founder Bloomag Inc.
- 16:55
Start-up: Wingtra
Basil Weibel, CEO and Founder Wingtra
- 17:15
Start-up: Batene GmbH
Prof. Dr. Martin Möller, CEO and Founder Batene GmbH
- 17:35
Podiumsdiskussion mit den Start-ups
Werner von Baum, Managing Partner, LGT Capital Partners
- 19:00
Apéro im Foyer
- 19:30
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2023Zerfällt die Welt in neue Blöcke? Droht das Ende der Globalisierung?
2023 – Zerfällt die Welt in neue Blöcke? Droht das Ende der Globalisierung?
Der russische Überfall auf die Ukraine und die sich verschärfenden Spannungen zwischen den USA und China haben überdeutlich gemacht: Die Welt ist nicht mehr flach, wie Thomas Friedman schrieb, und das Ende der Geschichte ist nicht erreicht, wie Francis Fukuyama meinte!
Eher muss man beobachten, dass die Welt zunehmend in ein längst überwunden geglaubtes Blockdenken zurückfällt, mit potenziell äußerst kostspieligen und dramatischen ökonomischen, gesellschaftlichen und leider auch militärischen Folgen. In unserer diesjährigen Gesprächsrunde wollen wir einige dieser Entwicklungen genauer unter die Lupe nehmen und verstehen, welche Herausforderungen sich daraus für unsere Gesellschaft und für global operierende Unternehmen ergeben können.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüßung
Tagespräsident Werner von Baum, Partner, LGT Capital Partners
Einführungsreferat: Weltwirtschaftliche Veränderungen und ihre Konsequenzen – Eine Bestandsaufnahme
Dr. Peter A. Fischer, Chefökonom Neue Zürcher Zeitung
- 13:40
Sicherheitspolitische Konsequenzen für Europa
Volker Wieker, General a.D., zuletzt 2010–2018 Generalinspekteur der Bundeswehr
- 14:15
Internationale Politik in der Zeitenwende – ist Chinas Aufstieg eine weltpolitische Herausforderung?
Andreas Larem, MdB, u.a. Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, Bürgermeister a.D. Michael Müller, MdB, u.a. Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, 2011–2021 Regierender Bürgermeister von Berlin
- 15:15
Kaffeepause
- 16:00
Die Schweizer Industrie als Verliererin im neuen Machtgefüge?
Martin Hirzel, Präsident Swissmem, Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie
- 16:30
Europa zwischen USA und China – Multinationale Unternehmen als Teil der Lösung
Dr. Stefan Blank, Leiter Corporate Development, BASF
- 17:00
Podiumsdiskussion mit den Referenten
Moderation: Dr. Peter A. Fischer
- 19:00
Apéro im Foyer
- 19:30
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2022Die Inflation hat laufen gelernt
2022 – Die Inflation hat laufen gelernt
Die Preise steigen und das wie seit gut 50 Jahren nicht mehr. Jüngere Generationen zeigen sich geschockt, ältere versuchen die Rückkehr der Inflation in ihre Erfahrung aus den 70er Jahren einzuordnen. Wie gravierend ist die Entwicklung? Was ist zu tun? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer? Und wer trägt die Verantwortung?
Mit dem ehemaligen EZB-Banker Jürgen Stark, SNB-Direktor Carlos Lenz und Prof. em. Peter Kugler, der das Preis-Phänomen historisch aufgearbeitet hat, setzten sich renommierte Persönlichkeiten als Referenten mit unserem Tagungs-Thema auseinander. Sie werden vom Energieexperten und ElCom-Chef Urs Meister unterstützt, der die Energiepreise im Fokus hat, die bekanntlich aktuell zu den zentralen Inflationstreibern gehören.
Als Vorschau auf unsere Tagung schreibt Gastredner Jürgen Stark:
«War die Inflation jemals weg oder unter Kontrolle? Wenn man auf die Vermögenspreisentwicklung schaut: nein. Seit mehreren Quartalen zeigt sich nun aber eine neue Preisdynamik bei den Lebenshaltungskosten: Die Inflation hat Laufen gelernt. Die Zentralbanken haben darauf zunächst gar nicht, dann zögerlich reagiert, weil sie von einem temporären Phänomen ausgingen, allein getrieben durch die Energiepreise. Bereits im Spätsommer 2021 war erkennbar, dass die Inflationsdynamik sich verbreiterte. Verkannt wurden die länger anhaltenden Pandemiefolgen wie die Unterbrechung der Lieferketten und Lieferengpässe. Ausgeblendet wurden auch strukturelle Faktoren, wie z.B. die Demografie und die Grenzen der Globalisierung. Je länger die Inflation hoch bleibt, umso schwieriger wird es, sie wieder unter Kontrolle zu bringen, ohne einen wirtschaftlichen Kollateralschaden anzurichten.»
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüßung und Einführung
Tagespräsident Dr. Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in Bern
- 13:15
Inflation: Gekommen, um zu bleiben?
Prof. Dr. Jürgen Stark, ehem. Mitglied des Direktoriums und des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) als Chef-Volkswirt
- 14:00
Inflation in historischer Perspektive
Prof. em. Dr. Peter Kugler, ehem. Professor für Nationalökonomie an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel
- 14:30
Zentralbanken müssen für Preisstabilität sorgen
Prof. Dr. Carlos Lenz, Direktor Schweizerische Nationalbank als Leiter Volkswirtschaft und Titularprofessor an der Universität Bern
- 15:15
Kaffeepause
- 15:45
Effekte außerordentlich hoher Strommarktpreise
Dr. Urs Meister, Geschäftsführer ElCom (Eidgenössische Elektrizitätskommission)
- 16:30–17:30
Podiumsdiskussion mit den Referenten
Moderation: Dr. Boris Zürcher, Tagespräsident
- 19:00
Apéro im Foyer
- 19:30
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2021Natur am Limit
2021 – Natur am Limit
Die Veranstaltung 2020 musste coronabedingt letztes Jahr abgesagt werden und wird nun mit demselben Thema – es hat ja durch die Pandemie noch an Aktualität gewonnen – am 23.10.2021 stattfinden.
Wir freuen uns, dass die Professoren Dr. Mosbrugger und Dr. Freiwald auch dieses Jahr als Referenten zugesagt haben und wir mit Herrn Dr. Werner Brandt einen herausragenden Wirtschaftsführer der deutschen Industrie gewinnen konnten. Er wird am Beispiel der RWE AG die Pläne und Möglichkeiten eines führenden Energieversorgers zum Klimawandel aufzeigen.
Noch nie ging es der Menschheit insgesamt so gut wie heute – trotz Coronaepidemie: Lebenserwartung, Zugang zu Bildung, zu sauberem Wasser, zu Energie sind auf einem globalen Allzeit-Hoch. Dieser Erfolg beruht jedoch auf einer nicht-nachhaltigen Übernutzung der Natur. Tatsächlich haben wir, insbesondere über die letzten sieben Jahrzehnte, sowohl das Sozial- als auch das Wirtschaftskapital deutlich erhöht, aber eben auf Kosten des Naturkapitals. Die Folgen sind heute offenkundig: Klimawandel, Verlust biologischer Vielfalt, Überdüngung der Ökosysteme, Überfischung, Vermüllung und Versauerung der Ozeane, gesundheitsschädigende Luftqualitäten – dies alles sind unmittelbar zusammenhängende Folgen dieser Übernutzung der Natur, die unsere Zukunft unmittelbar gefährden.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüßung und Einführung
Tagespräsident Dietmar Schmid
- 13:15
Das große Artensterben und die „Tragödie“ durch die grenzenlose Nutzung natürlicher Ressourcen
Prof. Dr. Dr. Volker Mosbrugger, Generaldirektor Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (bis Ende 2020)
- 14:15
Unsere Ozeane als Müllkippe, Nahrungs- und Rohstoffquelle
Prof. Dr. André Freiwald, Leiter Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven (Meeresforschung und Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung)
- 15:15
Kaffeepause
- 16:00
Energiewende in Deutschland am Beispiel der RWE AG
Dr. Werner Brandt, Vorsitzender des Aufsichtsrates der RWE AG
- 17:00
Podiumsdiskussion mit den Referenten und per Videoschaltung Herrn Dr. Hans R. Herren, Landwirtschafts-, Ernährungs- und Entwicklungsexperte
Leitung: Prof. Dr. Martin Möller
- 19:00
Apéro im Foyer
- 19:30
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2019Der gefährdete Mittelstand
2019 – Der gefährdete Mittelstand
Der europäische Mittelstand ist seit einem halben Jahrhundert Garant für politische Stabilität und gesellschaftliche Kohäsion. In den letzten gut 20 Jahren hat diese bedeutendste Bevölkerungsgruppe in vielen Ländern massiv an Boden verloren. Deutschland und die Schweiz bilden keine Ausnahme, auch wenn die Bedingungen vergleichsweise noch besser erscheinen als in Ländern wie Italien oder Frankreich. Die mittleren Löhne vermochten leicht zu steigen, aber deutlich weniger stark als hohe und auch tiefe Gehälter. Dem Mittelstand fällt es zunehmend schwer, sich nach unten abzugrenzen und – wie früher – aufzusteigen. Dieser Positionsverlust führt zu wachsender Unzufriedenheit. Unsere Veranstaltung geht den Ursachen nach und diskutiert die politischen Folgen daraus.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüßung und Einführung
Tagungspräsident lic. rer. pol. Medard Meier, Wirtschaftskonsulent & Kommunikationsberater, langjähriger Chefredaktor des Wirtschaftsmagazins „Bilanz“
- 13:15
Dr. Daniel Müller-Jentsch
Projektleiter bei Avenir Suisse, dem Schweizer Think Tank, Mitverfasser der Studie „Der strapazierte Mittelstand“ und Mitautor der Studie „Berlin 2030 – Grundzüge einer smarten Wachstumsstrategie“
- 14:15
Auswirkung der Einwanderung, Digitalisierung und Alterung
Prof. Georges Sheldon, em. Professor für Arbeitsmarkt- und Industrieökonomik an der Universität Basel
- 15:15
Kaffeepause
- 16:00
Wer den Mittelstand stärkt, stärkt das ganze Land
Michael Theurer, Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender, Vorsitzender AK II „Vorankommen durch eigene Leistung“, Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg
- 16:30
Podiumsdiskussion mit den Referenten und Dr. Boris Zürcher, Direktor für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft, Bern
Diskussionsleiter: Medard Meier
- 19:00
Apéro im Foyer
- 19:30
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2018Optimierung des Gehirns – Traum oder Albtraum?
2018 – Optimierung des Gehirns – Traum oder Albtraum?
Doping im sportlichen Wettkampf ist illegal. Wie sieht es aber bei geistigen Wettbewerben, z.B. beim Abitur, im Studium oder im Beruf aus? Werden auch in Zukunft nur die natürlichen Methoden zur Steigerung unserer geistigen Leistungsfähigkeit – Lernen und Üben – dominieren oder wird Gehirn-Doping allgegenwärtig werden? Sollten wir unsere wichtigste Ressource „Gehirn“ im wirtschaftlichen Wettbewerb nicht mit allen Mitteln ausbeuten, insbesondere wenn Innovation die Zukunft entscheidet?
Welche physikalischen, chemischen oder biologischen Möglichkeiten gibt es heute bereits und was ist in naher Zukunft zu erwarten, um unser Lernvermögen zu steigern, die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen und die Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern? Wenn sich alleine mit der Kraft der Gedanken Prothesen steuern lassen, wie werden die Mensch-Maschine-Kopplungen in der Zukunft zu bewerten sein? Welche Fähigkeiten der menschlichen Gehirne brauchen die Systeme mit künstlicher Intelligenz?
Ist die nachlassende Leistungsfähigkeit im Alter schon eine Krankheit? Ist es ethisch vertretbar, „Gesunde“ mit Psychopharmaka (der größten und wichtigsten Arzneimittelklasse heute) zu dopen, um unsere Gehirne fitter zu machen? Kann man den heute bereits laufenden Internethandel mit Psychopharmaka beherrschen?
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüßung und Einführung
Tagungspräsident Dr. Dieter Distler
- 13:15
TED: Could a drug prevent depression and PTSD?
Dr. Rebecca Brachman, Neuroscientist at Columbia University New York, TED Fellow
- 13:45
Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit ohne Medikamente
Dr. Sonja Kleih, Universität Würzburg am Lehrstuhl für Psychologie und Vorstand der Gesellschaft für Biofeedback
- 14:15
Mythos Neuroenhancement: Möglichkeiten und Grenzen der Leistungsverbesserung durch Psychopharmaka?
Prof. Boris B. Quednow, Medizinische Fakultät der Universität Zürich – kognitive, emotionale und soziale Veränderungen und mögliche Prädispositionen
- 15:00
Kaffeepause
- 16:00
Zur ethischen Debatte um Eingriffe in das Gehirn zur Verbesserung des Menschen
Prof. E. Schockenhoff, Moraltheologe an der Universität Freiburg, Mitglied des Ethikrates, Präsident des KAAD
- 16:30
Podiumsdiskussion mit den Referenten und Teilnehmern
Diskussionsleiter: Dr. Thomas Rihm, Rechtsanwalt und Publizist in Zürich
- 19:00
Apéro im Foyer
- 19:30
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2017Gespaltene Generation Y
2017 – Gespaltene Generation Y
Generation Y – Lust oder Frust?
Nach den Baby Boomern, der Generation X, nun die Generation Y. Geboren irgendwann zwischen den 1980er und 2000er Jahren. Weil sie den Jahrtausendwechsel oft als Teenager erlebt haben, auch Millennials genannt oder Generation MTV. Der Generation Y wird zugeschrieben, dass sie gerade in beruflicher Hinsicht nach Erfüllung streben, aber gleichzeitig sehr wohl wissen, dass sie diese auch ausserhalb des Berufes suchen müssen. Ihre Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber knüpfen sie an Bedingungen und sie reklamieren selbstbewusst ihre berufliche Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Wie weit decken sich diese und weitere Charakterisierungen und Attribuierungen der Generation Y aber letztlich mit dem Selbstverständnis dieser Generation? Und wie weit repräsentieren diese einen allgemeinen Wertewandel in der Gesellschaft?
Konfliktpotenzial lauert etwa auch, wenn vor allem die Baby Boomer hohe Erwartungen an diese Generation hinsichtlich Wohlstandssicherung und Rentenzahlungen herantragen. In Wohlstand geboren, bestens ausgebildet, aber oft nur mässig ambitioniert, konventionelle Berufskarrieren einzuschlagen oder das Privatleben zugunsten des Berufes zurückzustecken, beansprucht sie angeblich schon in jungen Jahren Führungspositionen, frönen anderseits aber auch dem Hedonismus und verlangen nach Anerkennung. Gleichzeitig sind die gesellschaftlichen Freiheitsgrade in den letzten drei Jahrzehnten gestiegen und die Individualisierung schreitet weiter voran. Wen wundert's dann, dass diese Generation die vielfältigen Angebote auch tatsächlich annimmt. Die Generation Y sind schliesslich auch die Kinder der Globalisierung. Müssen sich die Baby Boomer also Sorgen machen, dass sich ihre Erwartungen nicht oder nur teilweise realisieren werden? Was genau sind die Werthaltungen der Generation Y und lassen sich diese überhaupt generalisieren? Oder ist das Attribut Generation Y ein reines Marketingkonzept? Diesen Fragen wollen wir nachgehen und mit spannenden Referenten diskutieren.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüßung und Einführung
Tagungspräsident Dr. Boris Zürcher
- 13:15
Generationen im Struktur- und Wertevergleich
Prof. Dr. phil. François Höpflinger
- 14:15
Jahrgang Dreiundachtzig – eine optimistische Standortbestimmung
Michael Wiederstein
- 15:30
Kaffeepause
- 16:00
Gespaltene Generation Y am Arbeitsplatz – was will sie eigentlich?
Esther Senecky, Marketing Manager CH & AT, und Dominik Moser
- 17:00
Podiumsdiskussion mit den Referenten und Vertretern der „Generation Y“
Diskussionsleiter: Medard Meier
- 19:00
Apéro im Foyer
- 19:30
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2016Kunst – Motor der Gesellschaft?
2016 – Kunst – Motor der Gesellschaft?
Schon die Formulierung des Themas war kontrovers im Gremium, das die diesjährige Jubiläumsveranstaltung – 10 Jahre „Themen unserer Zeit“ – organisiert. Wenn wir „etablierte“ Kunst betrachten und hören, mag diese wohl zu ihrer Entstehungszeit avantgardistisch gewesen sein, das mögen Kunsthistoriker ex post analysieren, aber wir fühlen uns auf sicherem Grund, wenn wir darüber diskutieren. Dabei vergessen wir gern, dass ein Vielfaches dessen, was die Zeit überdauert hat, keine oder nur eine sehr kurze Aufmerksamkeit erhielt; wir können heute nur schwer feststellen, ob zu Unrecht.
Beschäftigen wir uns aber in der Gegenwart mit den vielfältigen Ausdrucksformen auch in der Form von Aktionskunst oder Happenings, so fällt oft das Urteil: interessant, aber das ist doch keine Kunst. In der zeitgenössischen Musik hören wir oft nur noch Geräusche, die mit viel Aufwand erzeugt wurden, und gehen kopfschüttelnd nach Hause.
Ähnlich geht es uns bei allzu modernen Theater- und Operninszenierungen.
Erkennen wir nicht, dass wir auf Neues in unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht werden sollen, uns zu neuen Ufern bewegen, oder werden wir einfach nur verschaukelt?
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüßung und Einführung
Tagungspräsident Christoph Raithelhuber
- 13:15
You are invited – Kunst zwischen Gerontokratie und Weltbezug
Dr. Brigitte Franzen, Geschäftsführender Vorstand der Peter und Irene Ludwig Stiftung, Aachen
- 14:15
Im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation
Michael Haefliger, Intendant der Luzerner Festspiele, Luzern
- 15:30
Kaffeepause
- 16:00
In der Tradition der Mannheimer Schillerbühne – Ein Bekenntnis zum zeitgenössischen Autorentheater
Burkhard Kosminski, Intendant des Nationaltheaters Mannheim
- 17:00
Impulsreferat von Prof. Henning Seemann, Bildhauer, Löchgau, und Podiumsdiskussion mit den Referenten
Leitung: Dietmar Schmid
- 19:00
Klavierkonzert: Denise Duvoney spielt eigene Kompositionen aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums von „Themen unserer Zeit“
- 19:45
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2015Eliten unserer Zeit
2015 – Eliten unserer Zeit
„Noch bis vor kurzem waren Eliten nicht viel mehr als ein Phantomschmerz nach dem Untergang der Adelsgesellschaften, doch jetzt werden sie von der Soziologie wieder entdeckt, ohne dass bereits deutlich wäre, worin ihre Funktion besteht und ob und wie sich diese von den Oberschichten alter Gesellschaften unterscheidet.“ Soweit der Soziologe Dirk Baecker, er fährt an anderer Stelle fort: „Dass es die Eliten nach wie vor gibt, steht empirisch ausser Frage: Man erkennt sie an ihren Privilegien, an ihrem Habitus und an ihren Rekrutierungsmechanismen.“
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüßung und Einführung
Tagungspräsident Prof. Dr. Martin Möller
- 13:15
Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer
Bis 2014 Präsident der Leibniz-Gemeinschaft
- 14:15
„Wir sind die Elite?“ Das Selbstbild der Mächtigen von morgen
Julia Friedrichs, Journalistin und Buchautorin („Auf den Spuren der Mächtigen von morgen“)
- 15:30
Kaffeepause
- 16:00
Vom Filz zum Zerfall – der Elitendiskurs in der Schweiz
Dr. Markus Zürcher, Generalsekretär der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, Vorsitzender der Akademien der Wissenschaften Schweiz
- 17:00
Podiumsdiskussion mit den Referenten und Dr. Klaus Weishaupt, Geschäftsführer von WITec Wissenschaftliche Instrumente und Technologie GmbH, Ulm
Moderation: Dani Parthum, Wirtschaftsjournalistin und Buchautorin
- 19:00
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2014Big Data – Fluch oder Segen?
2014 – Big Data – Fluch oder Segen?
Mehr, schneller und überall verfügbar: dies ist nicht nur Anspruch, sondern schon längst Wirklichkeit unserer heutigen Zugriffsmöglichkeiten auf digitale Daten. Informationen sind jederzeit und von jedem Ort in Echtzeit abrufbar und bearbeitbar. Diese Möglichkeiten haben sowohl unser Privat- als auch unser Berufsleben nachhaltig verändert. Doch welchen Einfluss hat diese Entwicklung auf Gesellschaft und Politik?
Mit dem Argument, für mehr Datensicherheit zu sorgen, werden regelmässig neue Erlasse und Gesetze verfasst. Doch sind diese nicht gleichzeitig ein Instrument des Staates, die eigenen und fremde Bürger besser zu überwachen und zu kontrollieren? Zunehmend wünschen wir uns mehr Schutz unserer privaten Daten vor Google, NSA, dem Staat u.a. Gleichzeitig eröffnet gerade erst der Austausch von Privatdaten neue Möglichkeiten, z.B. für Diabetiker und Senioren, einem wachsenden Segment unserer Bevölkerung.
Wie haben sich unsere Risikowahrnehmung und unser Verhalten im 21. Jahrhundert verändert? Welche Rolle spielen die Medien dabei? Müssen wir uns besser schützen und wenn ja, wovor und wie? Haben wir ein geeignetes Instrumentarium, um digitale Risiken frühzeitig zu erkennen, realistisch einzuschätzen und ihnen entgegenzuwirken? Diesen wichtigen und spannenden Fragen widmet sich unsere diesjährige Gesprächsrunde, und wie immer wollen wir das Thema mit ausgewählten Experten von unterschiedlichen Blickwinkeln aus betrachten.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüssung
Tagungspräsidentin Dr. Nannette Reuther
- 13:15
Wie kann sich die Versicherungswirtschaft Big Data zu Nutze machen?
Fredi Lienhardt, Vice President, Big Data und Smart Analytics Center, Swiss Re
- 14:15
Wenn Big Data die Antwort ist, was bitte ist die Frage?
Dipl.-Kfm. (FH) Marcus M. Werners, Inselspital Bern
- 15:30
Kaffeepause
- 16:00
Big Data – die zeitgemässe Reaktion auf die zunehmende Komplexität?
Prof. Dr. Max Urchs, Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie und Kognitionswissenschaft, European Business School, Wiesbaden
- 17:00
Podiumsdiskussion mit den Referenten
Moderation: Dr. oec. HSG Olivia Bosshart, Gründerin von KION
- 19:00
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2013Gender Balance – Gender Falle?
2013 – Gender Balance – Gender Falle?
Unser Titel klingt gut – wer kann dagegen sein, dass Mann und Frau gleichberechtigt, gleichgewichtig und ihren Fähigkeiten entsprechend ihre Rolle im sozialen Gefüge haben? Die deutsche Soziologin Jutta Allmendinger brachte als eine der ersten Professorinnen ihr Baby mit in die Vorlesung – 1994. Sie konnte dies gegen die Kollegen und Studenten durchsetzen. Ist das bei einer Führungsposition in der Wirtschaft auch denkbar?
Wenn ja – sollten dann nicht auch die Männer ihre Babies mitbringen dürfen? Braucht es eine Frauenquote? Oder ist die staatliche Rundumversorgung der Kinder die Lösung: Kleinkinderbetreuung, Kita, Tagesmutter, Tagesschule? Wollen Frauen, fachliche Kompetenz vorausgesetzt, überhaupt den Weg gehen, wie er jetzt für einen gleich gut ausgebildeten Mann vorgezeichnet ist? Wie die Potentiale für die Frauen gehoben werden können, ohne dass sie „Männer“ werden müssen, wollen wir in unserer Veranstaltung am 26. Oktober 2013 mit ReferentInnen, die aus ganz unterschiedlichen Positionen das Thema angehen, beleuchten und diskutieren.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüssung
Tagungspräsident Christoph Raithelhuber
- 13:15
Wandel von Geschlechterkulturen: Risiken und Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen …
Prof. Dr. Barbara Thiessen, Professorin für Gendersensible Soziale Arbeit an der Hochschule Landshut
- 14:15
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Susanne Grobien, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (CDU), Geschäftsführerin des Wirtschaftsrats der CDU, Landesverband Bremen
- 15:30
Kaffeepause
- 16:00
Christa Markwalder
Mitglied des Nationalrats (FDP) seit 2003
- 17:00
Podiumsdiskussion mit den Referentinnen
Moderation: Julia Meichsner, Moderatorin bei Radio Bremen
- 19:00
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2012Die grosse Stagnation nach der Party
2012 – Die grosse Stagnation nach der Party
Nicht erst seit der 2007 einsetzenden Finanzmarktkrise wird in den USA und in Europa ein rasanter Anstieg der wirtschaftlichen Ungleichheit konstatiert. Das war solange kein Problem, als die Wirtschaft insgesamt gewachsen ist; die Gewinne der Einen gingen so nicht zu Lasten der Anderen, der Kuchen ist insgesamt gewachsen. Seit Ausbruch der Finanzmarktkrise stagnieren jedoch die grossen industrialisierten Volkswirtschaften in Übersee und Europa. Aufgrund der hohen Verschuldung und nur sehr langsamer Entschuldung (Deleveraging) wird das Wirtschaftswachstum noch auf längere Zeit hinaus anämisch bleiben.
Dadurch akzentuieren sich einerseits die Verteilungskonflikte und andererseits ist die Politik nicht mehr in der Lage, das Aufstiegsversprechen für die Mittelschicht einzulösen. Im Gefolge der Krise gerät der Mittelstand somit zunehmend unter Druck. Müssen wir demnach unsere Erwartungen an eine zukünftige Wohlstandsmehrung fundamental rekalibrieren, heisst nach unten revidieren, oder werden wir relativ rasch wieder auf den alten Wachstumstrend einschwenken? Diese Fragen interessieren nicht allein aus einer ökonomischen Perspektive, sondern zielen auch auf das Selbstverständnis des Mittelstandes, seine sozialen Perspektiven und seine gesellschaftliche Rolle.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüssung
Tagungspräsident Dr. Boris Zürcher
- 13:15
Die Schweiz nach der Krise – Gefahren im sicheren Hafen
Dr. Thomas Held, Gründungsdirektor von Avenir Suisse
- 14:15
Ende des Wachstums aus Nachfrage-Stimulierung und Schulden. Dennoch ist Wohlstand möglich
Dr. h.c. Beat Kappeler, Wirtschaftsjournalist und Buchautor, 1977–1992 Sekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes
- 15:30
Kaffeepause
- 16:00
Sind die Auslandschefs das Problem der Banken?
Lukas Hässig, Wirtschaftsjournalist, Gründer von Inside Paradeplatz
- 17:00
Podiumsdiskussion mit den Referenten
Mit einleitendem Kurzreferat von Reto Hünerwadel, Senior Economist bei der UBS, Zürich Moderation: Medard Meier, Kommunikationsberater, Küsnacht
- 19:00
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2011Innovationen und Wachstum – Herausforderungen für informierte, demokratische Gesellschaften
2011 – Innovationen und Wachstum – Herausforderungen für informierte, demokratische Gesellschaften
Die Protestbewegung gegen das Bauvorhaben „Stuttgart 21“ hat demokratisch legitimierte Institutionen vor neue Herausforderungen gestellt, wobei die heftigen Reaktionen grundsätzliche Konflikte aufdecken: für uns stellt sich vor allem die Frage, ob die Realisierung von Wachstum schaffenden Grossprojekten und technischen Innovationen in demokratischen und mit ausgedehnten Einsprachemöglichkeiten verfassten Staaten überhaupt noch möglich ist. Das Unternehmensgespräch im September 2011 will der Frage nachgehen, ob es in demokratisch verfassten Staaten überhaupt noch möglich ist, technische Grossprojekte zu realisieren.
Manifestiert sich in den jeweils aufkeimenden Widerstandsbewegungen nicht auch eine fundamentalere Fortschrittsfeindlichkeit und generelle Ängste gegenüber Änderung und Wandel? Über die Realisierung von Grossbauprojekten und anderen Innovationen hinaus soll dabei diskutiert werden, wie Änderungs- und Wandlungsprozesse in verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen (z.B. Unternehmen) gefördert werden und damit der Fortschrittsfeindlichkeit begegnet werden kann.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüssung
Tagungspräsident Werner von Baum
- 13:15
Bürgergesellschaft statt Obrigkeitsstaat – Frischzellenkur für die Demokratie
Dr. Valerie Wilms, MdB (Bündnis 90/Die Grünen)
- 14:15
Grüne Gentechnik – „Frankenstein Food“ oder Zukunftstechnologie des 21. Jahrhunderts – Entscheidungskonflikt industrieller Forschung
Dr. Hans Kast, Advisor, BASF Plant Science
- 15:30
Kaffeepause
- 16:00
Rechtsstaat oder Rechtsmittelstaat? Umstrittene Grossprojekte in der Referendumsdemokratie
Dr. rer. pol. Hans Rentsch, selbstständiger Wirtschaftsberater
- 17:00
Podiumsdiskussion mit den Referenten
Mit einleitendem Kurzreferat von Dr. Michael Klein, Generalsekretär der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften Moderation: Dr. Boris Zürcher, Themen unserer Zeit e.V.
- 19:00
Abendessen und Fortsetzung der Diskussion
2010Pandemie und Impfung: Psychose und Geschäft
2010 – Pandemie und Impfung: Psychose und Geschäft
Ängste vor Epidemien verunsichern die Bevölkerung, Medien verstärken diese Ängste, die Pharmaindustrie wird dem Vorwurf der unsauberen Geschäftemacherei unterworfen: Vogelgrippe, Schweinegrippe etc. sind Beispiele dafür. Wichtige Impfungen gegen folgenschwere Krankheiten werden von der aufkommenden Skepsis erfasst und deshalb vernachlässigt, wie z.B. die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Wesentlichen Infektionsherden wird, da nicht in den Medien diskutiert, nicht die notwendige Aufmerksamkeit zuteil.
Ziel der Veranstaltung ist es, dieses wichtige Thema durch detaillierte Beiträge aus den Bereichen der Wissenschaft, Industrie, Politik, Medien und Ethik zu durchleuchten, um nach Möglichkeit eine eigene, wertfreie Urteilsfähigkeit zu diesen wichtigen Themen zu erlangen.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüssung
Tagungspräsident Prof. Joachim Spatz
- 13:10
Mikrobe und Mensch: Feind oder Freund?
Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan H. E. Kaufmann, Direktor, Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Abteilung Immunologie
Die grosse Erfolgsstory ist zu Ende. Impfungen zwischen Fundamentalopposition und Rechtsunsicherheit
Dr. rer. pol. Fridolin Marty, stv. Leiter Allgemeine Wirtschaftspolitik und Bildung, economiesuisse
Aufklärer oder Anwalt? Wie Journalisten über die Pandemie berichten
Dr. Alexander Mäder, Wissenschaftsredaktion Stuttgarter Zeitung, Vorsitzender der Wissenschafts-Pressekonferenz
Realistische Erwartungen an Impfstoffhersteller im Pandemiefall
Dr. Siegfried Throm, Geschäftsführer Forschung/Entwicklung/Innovation, Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.
Thomas Grewing
Senior Director R&D Assay Development, Qiagen Hamburg GmbH
Moderation der Vorträge
Prof. Joachim Spatz
- 15:30
Kaffeepause
- 16:00
Podiumsdiskussion mit den Referenten und weiteren Teilnehmern (Dr. Daniel Wieser u.a.)
Moderation: Dr. Boris Zürcher
- 19:00
Abendessen, anschliessend Fortsetzung der Diskussion und Networking
2009Phönix Russland
2009 – Phönix Russland
Russland – Großmacht, Kooperationspartner und Energieversorger Europas – löst bei vielen Europäern Hoffnungen und Befürchtungen gleichzeitig aus. Die Demokratisierung und der Staatsmonopolismus, die mediale Öffnung und die Ermordung von systemkritischen Journalisten zeigen ein Vexierbild unseres großen Nachbarn. Auf der Tagung soll aus unterschiedlichen Blickwinkeln das durch unsere Medien häufig verzerrte Russland-Bild erneuert werden.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüssung
Tagungspräsident Dr. Dieter Distler
- 13:10
Russland in der Krise – die Erosion der politischen Stabilität
Prof. Dr. Gerhard Mangott, Universität Innsbruck
Energieriese Russland: Versorger Europas
Ingo Neubert, Direktor Strategische Planung, Wintershall Holding AG, Kassel
Die Rolle der orthodoxen Kirche in der russischen Politik
Dr. Gerd Stricker, G2W – Ökumenisches Forum für Glaube, Religion und Gesellschaft in Ost und West, Zürich
Das neue Russland und die Krise: fataler Rückschlag oder Chance?
Dr. Peter Fischer, Wirtschaftsredaktion NZZ (bisher Moskau, jetzt Beijing)
Moderation der Vorträge
Christoph Raithelhuber
- 15:30
Kaffeepause
- 16:00
Podiumsdiskussion mit den Referenten und Dr. Tatiana Ulanova, russische Forschungschemikerin in Deutschland
Moderation: Dr. Boris Zürcher
- 19:00
Abendessen, anschliessend Fortsetzung der Diskussion und Networking
2008Neue Medien – neuer Mensch
2008 – Neue Medien – neuer Mensch
Neue Medien – Medien, die in digitaler Form verbreitet werden – gehören heute zum Alltag der meisten Menschen, sind aber nicht einmal seit 20 Jahren für die Allgemeinheit verfügbar. Entsprechend kurz ist die Erfahrung, wie der Mensch auf diese neue Form der Informationsverbreitung reagiert, ob und wie sie ihn verändert. „Unser Denken, die Art, wie wir Wissen aufnehmen, verarbeiten und speichern, erfährt eine Neubestimmung“, bestätigt Mathias Döpfner, CEO des Axel Springer Konzerns, in einem Interview der Handelszeitung.
Programm
- 12:00
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüssung
Tagungspräsident Christoph Raithelhuber
- 13:10
Neue Medien
Medard Meier, Kommunikationsberater, Küsnacht
How Culture Shapes our Brain and Why
Prof. Dr. Robert Turner, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig (Vortrag in englischer Sprache)
Neue Medien – Verlust der Privatsphäre durch Preisgabe persönlicher Daten?!
Dr. Arnim Rosenbach, Rechtsanwalt und Mediator, München
Moderation der Vorträge
Prof. Dr. Joachim Spatz
- 15:30
Kaffeepause
- 16:00
Podiumsdiskussion mit den Referenten und weiteren Gästen
Christoph Brand, CEO Sunrise AG, Zürich Prof. Dr. Gabriele Siegert, Professorin für Kommunikationswissenschaften am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich Kurt W. Zimmermann, Inhaber der Unternehmensberatung Consist Consulting und Kolumnist für die „Weltwoche“, „.ch“ und die „SonntagsZeitung“, Zürich Moderation: Dr. Boris Zürcher
- 19:00
Abendessen, anschliessend Fortsetzung der Diskussion und Networking
2007Der demographische Faktor – Eine Herausforderung für unsere Wertegemeinschaft
2007 – Der demographische Faktor – Eine Herausforderung für unsere Wertegemeinschaft
Die Tagung beleuchtet die demographische Veränderung in unserer Gesellschaft. Während die wirtschaftlichen Folgen – etwa für die Alterssicherung oder das Wirtschaftswachstum – seit längerem in der Politik und in den Medien thematisiert werden, analysieren die Referenten die gesellschaftliche Dimension einer überalterten, schrumpfenden Gesellschaft.
Programm
Registrierung, reichhaltiger Begrüssungskaffee
- 13:00
Begrüssung
Christoph Raithelhuber, 1. Vorsitzender Themen unserer Zeit e.V.
- 13:10
Demographische Trends in Europa
Dr. Thomas Fent, Institut für Demographie, Österreichische Akademie der Wissenschaften
Kassandra und ihre Bevölkerungsprognosen
Dr. Reinhard Meier, Redaktor, Neue Zürcher Zeitung, Zürich
Welche ethischen Werte spielen für uns (Deutsche/Europäer) eine besondere Rolle?
Prof. Dr. Johannes Gründel, Universität München
Moderation der Vorträge
Dr. Dieter Distler
- 15:30
Kaffeepause
- 16:00
Was erwartet uns in einer entpopularisierten Gesellschaft – am Beispiel ostdeutscher Bundesländer
Prof. Dr. phil. Christian Thomas Reutlinger, Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Gallen/Rorschach
Demographische Entwicklung: Wie lässt sich unser Gesundheitswesen in der Zukunft noch finanzieren?
Dr. Dieter Jung, Jung Gruppe, München/Martinsried
Der Vorteil der Schweiz im demographischen Wettbewerb
Dr. Boris Zürcher, Chefökonom und Mitglied der Geschäftsleitung, Avenir Suisse
Moderation der Vorträge
Werner von Baum
- 19:30
Abendessen, anschliessend Fortsetzung der Diskussion und Networking